Zu diesem Blogbeitrag hat mich ein gestriges Gespräch inspiriert. Mit einem wundervollen Menschen mit wundervollen Talenten. Anstelle dieses einen Gespräches könnten auch viele andere stehen und schlussendlich war es auch eine Rede an mich selbst. 

Warum fällt es so vielen kreativen Menschen schwer für die eigenen Talente und Fähigkeiten Geld zu verlangen? Warum fühlen sie sich sogar schlecht oder noch schlimmer - schuldig - wenn sie nur darüber nachdenken?
geldblume © Taiga - Fotolia.com

Es gibt dafür sicher viele verschiedene Gründe. Einiges hat, und davon bin ich überzeugt, mit unseren Glaubenssätzen zu tun:
 

Ist es erlaubt für etwas Geld zu verlangen, das mir leicht fällt?
Darf ich mit etwas, das mir keine große Mühe macht, etwas das ich gerne tue überhaupt Geld verdienen?
Ist es nicht unmoralisch für etwas Geld zu verlangen, das ich als "Geschenk" sehe?

 

Dahinter verstecken sich Vorstellungen, zum Beispiel darüber was als Arbeit akzeptiert wird: Ist eine Idee die scheinbar innerhalb von Sekunden auftaucht, während wir vielleicht eine Tasse Kaffee kochen, wirklich Arbeit? Muss Arbeit nicht vielmehr schwer, anstrengend, mühevoll sein?


Glaubenssätze sind unsere eigenen gelernten (Werte-)Vorstellungen und müssen nichts mit der Realität zu tun haben.


Und ich werde jetzt nicht anfangen eine Antwort darauf suchen zu wollen, was Realität ist oder sein könnte ... Jedenfalls erlebe ich es sehr sehr häufig, dass genau diese Zweifel und Fragen auftauchen, wenn sich talentierte und kreative Menschen "ernsthaft" darüber Gedanken machen, ob Sie zukünftig mit Ihren Fähigkeiten Geld verdienen wollen.

 

Geld wird mit vielen Emotionen verknüpft. Ist Geld "gut" oder "böse"?! Tatsächlich fällt es seit der Wirtschaftskrise vielen noch schwerer die "guten" Seiten des Geldes zu sehen. Übrigens halte ich persönlich nicht viel davon, dass man Geld nur "lieben" muss und dass es dann gleich Säckeweise ins Haus geliefert wird, aber es ist auf jeden Fall einmal Wert die vielen inneren Stimmen zu hören, die antworten, wenn Sie sich die Frage stellen, wie sich Geld für Sie "an fühlt"?

Das hört sich dann vielleicht so an:

Geld ist schlecht.
Das habe ich nicht verdient.
Wer viel Geld besitzt ist ein unmoralischer Mensch.
usw. usw. usw.

 

Es ist schnell nachvollziehbar, dass unser Gehirn bei solchen (Selbst)-Einschätzungen wenig Lust hat Ideen zu entwickeln, wie wir unsere Talente einsetzen können um ein GUTES Leben führen zu können.

 

Alles was ich erkenne ermöglicht mir neue Handlungsspielräume.
 

Wie können solche Glaubensmuster sichtbar gemacht werden? Wer schon mit einem Skizzenheft arbeitet kann in einem ersten Schritt alle Sätze notieren, die bei der Fragestellung "Was verbinde ich mit Geld" auftauchen. In einem weiteren Schritt können Sie Gegenentwürfe entwickeln, aufschreiben und diese kraftvoll visualisieren indem Sie sie zeichnen oder als Collagen darstellen.

Geld gegen Fähigkeiten? Machen Sie sie zu Verbündeten.

 

Welche Glaubenssätze halten dich davon ab, dich mit deinen Finanzen zu beschäftigen?

 

 

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