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Jeder liest sie gerne, die Erfolgsgeschichten visionärer Unternehmen. Sie sind inspirierend und beflügeln die eigenen Wünsche und Vorstellungen. Über eine wichtige Zutat dieser Erfolgsrezepte wird in den Beiträgen jedoch selten berichtet - ist sie doch so unspektakulär wie für den Erfolg wesentlich: Die Kunst der kleinen Schritte.

Auch wenn manche Berichte so klingen - kaum ein Unternehmen ist von einer Sekunde zur nächsten erfolgreich. Zwischen Idee und Realisierung liegen erfahrungsgemäß viele tausend kleine Entscheidungen und Handlungen.

 

Wer eine Vision entwickelt hat (hier im Blog: Die Unternehmensvision als Leitstern) weiß wohin die Reise gehen soll. Ein Freund von mir ist Extrembergsteiger und hat mir einmal sehr eindrucksvoll die Situation geschildert, wie er auf über 7.ooo Meter als einziger einer Gruppe das Gipfelkreuz erreichen konnte: Mit kleinen, langsamen Schritten und einem festen Willen. Anders ist es in dieser dünnen Luft auch nicht möglich. Erscheint mir ganz ähnlich wie ein Unternehmen auf die Beine zu stellen.

 

Ich habe in meinem Beratungen von geniale Ideen gehört - die nie umgesetzt wurden. Manche Ideen schienen mir auf den ersten Blick nicht realisierbar und ich wurde eines besseren belehrt: Von den Menschen, die beharrlich drangeblieben sind.

 

Hier noch ein paar Tipps, wie die Kunst der kleinen Schritte gelingen kann:

 

. Große Ziele in kleine Portionen aufteilen

Nennt sich auch Top-Down-Methode. Große abstrakte Aufgaben in kleine, konkrete Schritte herunterbrechen.

 

. Noch kleinere Schritte machen!

Wir tendieren dazu uns dann doch zu große Schritte vorzunehmen. "Ich trainiere 4x in der Woche eine Stunde!" Lieber jeden Tag 10 Minuten und die dann wirklich auch tun!

 

. Schluck' den Frosch!

Ist eine alte Redensart und meint, den Tag mit einer kleinen Aufgabe zu beginnen, die man eigentlich gar nicht erledigen will… und vor sich hinschiebt und hinschiebt …. Ich sage es aus eigener Erfahrung: Wer mit einer unliebsamen kleinen Aufgabe in den Tag startet und diese erledigt, wird mit einem Glücksgefühl belohnt. In diesem Hormontaumel erledigen sich gleich noch ein paar Schritte wie von selbst ...

 

. Sich für kleine Schritte loben

"Ach, das war ja nichts. Keine große Sache!" … Nix da! Sich selbst auch für kleine Schritte mal auf die Schulter klopfen und belohnen. Das motiviert für den nächsten, kleinen Schritt.

 

Was ist dein nächster Schritt?

 

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