AllgemeinPlanen und Ziele setzenTalente Leidenschaften Werte 3 Schritte zu einem Business, das dich wirklich inspiriert

„Wer das tut was er liebt, wird keinen Tag mehr arbeiten.**“ Über diesen oder ähnliche Sprüche bist du sicher schon einmal im  Netz gestolpert. Und es klingt ja auch wunderbar. Sobald man das tut was man liebt, ist jeder Business-Tag nur noch Glück und Zufriedenheit.

Beglücktes Aufwachen und an den Computer sitzen und Emails checken? Beschwingt die Buchhaltung fertigstellen?

Leider muss ich dir sagen, dass das so nicht ganz stimmt. (Genauso wenig wie, dass der Spruch** von Konfuzius stammen soll 🙂 (Quelle)

Denn in der Realität

gibt es  Tage und Momente, in denen es sich wie Arbeit anfühlt. Die Arbeit, vor der wir uns gerne drücken würden, die Arbeit die uns gerade so gar nicht inspiriert, die Arbeit außerhalb unserer Komfortzone.

Dazu kommt vielleicht, dass sich nicht alles so schnell entwickelt wie du es gerne hättest, dir die unbezahlten Rechnungen und Versicherungsbeiträge im Nacken sitzen und du dir mehr als einmal überlegst, doch wieder einen fixen Job anzunehmen.

Ich kenne das jedenfalls sehr gut! Besonders aus den ersten Jahren meiner Selbständigkeit und auch heute gibt es immer wieder Teile meines Business, die ich gerne auf übermorgen verschieben würde, OBWOHL ich jeden Tag zufrieden bin, dass ich das machen darf was ich mache!

Geht es dir vielleicht auch so? Du bist nicht alleine.

Manche Berater*innen verschweigen das gerne. Leider hat das den Effekt, dass viele kreative Ideen auf der Strecke bleiben, weil das Durchhaltevermögen und die wirklich richtige Motivation fehlen.

Wenn du das auch kennst, dann habe ich eine gute Nachricht für dich! Es gibt eine Lösung dafür. Wenn du die folgenden drei Schritte gehst, findest du tiefgreifende Inspiration und Motivation für ein Business, das du liebst.

Schrit 1: Wer bin ich?

Den meiner Meinung nach größten Fehler, den kreative Unternehmen machen können ist, sich zuerst nach außen zu orientieren!

“Was will der Markt? Was sagt der Trend? Was ist gefragt? Wir hecheln neuen technischen Gimmicks oder Online-Trends hinterher. Wir besuchen ein Webinar nach dem anderen, treten X Mastermind-Gruppen bei  und werden von Tag zu Tag verwirrter!

Was  passiert, wenn wir uns zu Beginn ablenken lassen? Wie hoch ist die Motivation, wenn wir zuerst über alles andere nachdenken als darüber, was für uns wichtig ist?

Aus meiner Erfahrung heraus: Gering. Wir lassen uns von außen Druck machen und verunsichern.

Du kannst einen guten Fokus finden, wenn du dir über deine Werte und Leidenschaften klar wirst.

Folgende Fragen können dir dabei helfen:

Was hat am meisten Bedeutung für dich?
Auf welche Werte möchtest du nicht verzichten?
Was würdest du auch dann tun,
wenn Geld keine Rolle spielen würde?
Was würdest du tun, wenn du sicher
wüsstest, dass du damit erfolgreich bist?

Schritt 2: Was kann ich?

Auch hier geht es immer noch um dich und nicht deine Kunden. Manche halten mich an diesem Punkt vielleicht für verrückt.

Natürlich ist es wichtig, ein Angebot zu kreieren, das andere Menschen begeistert und für das sie bereit sind, Geld zu bezahlen.

Zuerst solltest du jedoch tiefer in die Fragen eintauchen, was du wirklich gerne machst, wo deine Talente liegen.

Und zwar deine vielen Talente. Nicht nur das eine, offensichtliche, das dir einfällt, wenn du über deine Selbständigkeit nachdenkst, sondern die Talente, die deine Idee dann auch einzigartig machen können.

Auch hierfür gibt es ein paar Fragen, die dich dabei unterstützten können:

Was fällt dir besonders leicht?
Bei welcher Tätigkeit spürst du einen Flow?
In welcher Tätigkeit kannst du völlig aufgehen?
Bei welcher deiner Fähigkeiten sagen Freunde,
dass dir etwas besonders mühelos gelingt?

Schaffe dir den Freiraum und die Zeit herauszufinden wer du bist, welche Werte dir wichtig sind, wo deine Talente liegen.

Zu wissen wer du bist, was dir wichtig ist und was du kannst, schafft eine Motivation, die dich von innen antreibt (leuchtet, wärmt, … nimm den Begriff, der dir am besten gefällt).

Schritt 3: Wen kenne ich?

Und jetzt, erst jetzt geht es darum, die Brücke zu den anderen zu schlagen, zu den Menschen die dich unterstützen, zu den Menschen die deine Kund*innen sein könnten. Und hier gilt: Starte mit dem Netzwerk das du kennst, mit den realen Menschen mit denen du schon gearbeitet hast oder arbeitest.

Frage dich:

Wer ist bereit und willens, mein Vorhaben mit mir weiterzuentwickeln?
Wer ist bereit, mich mit Ressourcen zu unterstützen, egal ob mental, finanziell oder ideell.
Mit wem arbeite ich gerne?

Du kannst dein Netzwerk realtiv schnell sichtbar machen, indem du ein Mindmap aus deinem „Vitamin B(eziehung)“ machst. Gestalte eine Landschaft deines sozialen Beziehungsnetzes: Bekannte, (Ex)Kolleg*innen, Freunde, Kund*innen, usw. Nimm dazu einen großen Bogen Papier, Post-its und los geht es!

Wenn du dein Netzwerk sichtbar machst, weisst du auch in schwierigen Momenten, dass du nicht alleine, sondern Teil eines Netzes bist. Das hilft dir über so manche Hürde.

Diese drei Schritte sind mehr als deine Motivation –

Wenn du dich mit diesen drei Schritten: „Wer bin ich?“ „Was kann ich?“ und „Wen kenne ich?“ tiefer auseinandersetzt, dann schaffst du ein Fundament, das dich stärkt und motiviert. Dann werden dir die Tätigkeiten, die nicht so viel Spaß machen aber eben doch zu einem erfolgreichen Business gehören, viel leichter fallen. Du machst es dann wie es zu dir passt, auf deine individuelle Art und Weise. Und dann ist dein Business eines, das dir wirklich Freude macht und das du liebst.

Außerdem sind es auch genau die drei Schritte die du gehen musst, um ein kreatives Business aufzubauen! Ich finde das ziemlich genial 🙂

Wenn du bereits Unternehmer*in bist, dann wähle die Schritte oder Fragen aus, die für dich JETZT am hilfreichsten sind.

Die Fragen sind zum Teil aus meiner Übung “Wofür brennst du?” aus meinem Miss Bizzy Buch. Du kannst diese hier SOFORT und KOSTENLOS downloaden >> (keine Registrierung notwendig!).

Du findest meine Tipps hilfreich? Dann schenke mir einen Kommentar und teile deine Erfahrungen mit anderen kreativen Gründer*innen.

Miss Bizzy

Alexandra Abbrederis-Simpson. Gründerin und Autorin "Miss Bizzy-Prinzip". Meine Mission ist es, kreative & intuitive Köpfe zu inspirieren, ihre Projekte und Ideen umzusetzen.

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