Kreatives MarketingMehr Kunden In den Schuhen der Kunden gehen

Als Unternehmer und Unternehmerinnen werden wir oft gefragt: Was machen Sie eigentlich? Was bieten Sie an? Und dann antworten wir: “Also ich biete Coaching, Veränderungsmanagement, ich koche vegan, ich schreibe Bücher, ich designe Webseiten, ich komponiere Musik, ich gebe Massagen, ich unterrichte, ich …. ich ….. ich …..” und bevor der Satz beendet ist, sehen wir dem Gegenüber beim Gähnen zu und werden verunsichert. Oder weniger drastisch ausgedrückt erhalten wir ein höfliches “Klingt ja interessant”. Während wir uns fragen: “Ist das was ich mache vielleicht doch nicht überzeugend genug?”

Was läuft falsch?

Eigentlich bedeutet diese Frage ja Interesse an dem was wir tun.

ABER – unser Gehirn macht uns da einen Strich durch die Rechnung.

Warum? Wechseln Sie kurz die Perspektive und schlüpfen Sie in die Rolle des Zuhörers. Als Zuhörerin sind wir dann am aufmerksamsten, wenn es um etwas geht, das mit UNS zu tun hat, das für UNS relevant ist und UNS begeistert.
Wenn uns jemand von Massagen, Veränderungsprozesse, Webseiten, Coaching oder Unterrichten erzählt, klingt das einfach ziemlich abstrakt für unser Gehirn und bringt die Zellen nicht so wirklich zum Glühen.

Einer der weit verbreitesten Fehler, wenn es darum geht, unsere Kundinnen zu begeistern!

… dem ich regelmäßig begegne: Wir sind zu sehr auf das fokussiert was wir machen und vergessen dabei die Personen um die es wirklich geht – nämlich unsere (zukünftigen) Kunden und Kundinnen!

Kennen Sie Ihre Kundinnen und Kunden?

Ich persönlich erstelle regelmäßig (mindestens einmal pro Jahr) ein Profil meiner Topkundinnen und -kunden. Lesen Sie dazu meinen Blogbeitrag: Was macht aus einem Talent ein Unternehmen- Dort finden Sie auch gleich eine Übung – den großen K-Check.

Folgende Fragen sollten Sie sich in Bezug auf Ihr Angebot stellen!

Wenn Sie sich ein Bild von Ihren Kundinnen und Kunden machen, dann fällt es Ihnen auch einfacher, folgende Fragen zu beantworten:

  • Welche Probleme und Sorgen haben Ihre Kunden?
  • Was ist der große Traum Ihrer Kundinnen?
  • Was stresst Ihre Kunden am meisten?
  • Welche Stolpersteine haben Ihre Kundinnen auf dem Weg zu ihrem Ziel zu meistern?

Wo drückt der Schuh?!
Gehen Sie in den Schuhen Ihrer Kunden und Kundinnen.

Diese Perspektive ist essentiell und hilft Ihnen in mehrfacher Hinsicht:

  1. Bei der Bewerbung Ihres Angebots
  2. Bei der Entwicklung bzw. Weiterentwicklung Ihres Angebots

Oft sprechen wir zu sehr über uns selbst und vergessen auf die Menschen um die es geht: nämlich unsere Kund*innen.

Die Kundinnen-Perspektive sollte immer auf den ersten Blick präsent sein – niemand wird extra danach suchen!

Testen Sie auf Kundenfreundlichkeit

Analysiert Sie Ihre Werbemittel auf Kundenperspektive. Ärgern Sie sich auf keinen Fall zu sehr darüber, sollten Sie mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden sein. Ich habe auch einige Jahre gebraucht, bis mir jemand diesen Tipp gegeben hat!

Wenn Sie das in Ihrer Werbung und in den Gesprächen mit Kund*innen berücksichtigen, haben Sie einen wichtigen Schritt in Richtung Begeisterung geschafft!

Foto: Pixabay

Miss Bizzy

Alexandra Abbrederis-Simpson. Gründerin und Autorin "Miss Bizzy-Prinzip"

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