Wie war das nochmals mit dem Motivationsschub zu Beginn des Projektes? Du bist gleich voll durchgestartet: hast dir einen neuen schönen Kalender zugelegt, Projektpläne geschmiedet – und nun liegt sie schon wieder in der Ecke, die ToDo Liste, und der Alltag hat dich wieder. Sind kreative, intuitive Köpfe einfach nicht fürs Planen gemacht?

Das ist natürlich nur ein altes Klischee. Schlimm genug, dass viele kreative, intuitive Unternehmerinnen und Unternehmer das dann auch noch verinnerlichen. Tatsache ist, dass sich viele Menschen mit einer konsequenten Umsetzung Ihrer Pläne schwer tun. Heute möchte ich euch ein paar Ideen vorstellen, wie Planung besser gelingt – und auch Spaß macht!


1. Frage dich zuerst „WARUM“ und nicht „WIE“

Viel zu oft starten wir ein Projekt ohne uns nach der eigenen Motivation zu fragen. Warum möchte ich gerade dieses Projekt umsetzen? Warum werde ich dieses Jahr mehr Zeit ins Marketing stecken? Warum will ich unbedingt dieses neue Produkt forcieren?

Was ich damit meine – Hier ist mein Projekt und meine Motivation: Dieses Jahr möchte ich mein Buch „Erfolgreich Gründen für kreative, intuitive Köpfe: Das Miss-Bizzy-Prinzip.“ veröffentlichen. Meine Motivation? Ich möchte, dass mehr Menschen Zugang zu kreativen Gründungsmethoden bekommen. Ich möchte, dass mehr Menschen Ihrer Kreativität und Intuition vertrauen, wenn es darum geht, ein Unternehmen auf die Beine zu stellen. Ich möchte, dass mehr Menschen ihre Talente leben. Ich möchte auch, dass ich als Expertin für kreatives, intuitives Gründen wahrgenommen werde. Ich möchte mehr Miss-Bizzy-Workshops veranstalten. Ich möchte mehr Geld verdienen. Ich möchte mit meiner Arbeit respektiert werden. Ich möchte das Projekt „Buch schreiben“ endlich nach vier Jahren abschließen.

Es gibt verschiedene Gründe etwas zu tun – je genauer du deine Motivation kennst, umso größer ist die Chance, dass du auch dran bleibst. Es gibt dazu übrigens ein Buch – ich selbst habe es noch nicht gelesen, aber viele Kolleginnen schwärmen davon: Simon Sinek: Start with why.

Wenn wir unser Warum kennen, dann haben wir die richtige Motivation für das „Wie“.

2. Mache deine Motivation, deine Ziele für dich sichtbar und spürbar

Es ist unsere Fantasie, unser Vorstellungsvermögen die uns rufen. Bilder von zukünftigen Ereignissen, die in uns auftauchen und denen wir näher kommen wollen. Warum nutzen wir so selten unsere Vorstellungskraft um ein Ziel mit allen Sinnen zu begreifen? Ich empfehle: Mach’ eine Collage deines Ziels. Nimm ein großes Blatt Papier, alte Magazine, Malfarben jeglicher Art, eine Schere, Klebestift und Zeit – beginne sofort dein Ziel zu visualisieren. Mach es bunt und fantasievoll. Ich garantiere dir: Du wirst dich selbst überraschen, du bekommst nochmals einen mächtigen Motivationsschub.

3. Plane rückwärts – Beginne mit dem Ziel

Und erst jetzt geht es ans Planen. Nimm einen großen Bogen Papier und zeichne eine grobe Timeline. Beginne mit dem Datum an dem du dein Ziel erreicht haben willst. Das muss nicht gleich ein konkreter Tag sein, aber vielleicht ein bestimmter Monat. Von diesem Punkt aus sammelst du alle Schritte die du gehen musst – rückwärts – bis zum aktuellen Tag.

4. Visualisiere GROSS

Ich verwende verschiedenfarbige Post-Its in unterschiedlichen Größen und Farbstifte. Nun sammelst du erst einmal ohne erkennbare Ordnung deine Arbeitsschritte, die du gehen musst um dein Ziel zu erreichen und klebst sie auf die Timeline. Es ist erst einmal egal, ob es kleine Schritte oder große Schritte sind. Das einzig wichtige, das du beachten musst: Pro Schritt ein Post-it! Diese Klebezettel haben den Vorteil, dass man sie jederzeit verschieben und wegnehmen kann. In einem zweiten Schritt ordnest du die Schritte. Ich persönlich hänge mir gerne den Papierbogen in mein Arbeitszimmer – so habe ich immer den Überblick und kann ergänzen. Außerdem wird sich dein Zeitplan während der Umsetzung öfters ändern. Das ist normal und gehört dazu! Daneben hänge ich meine Visualisierung und meine Motivation.

Wenn du möchtest kannst du das Ganze dann immer noch in einen kleineren Kalender oder dein Smartphone übertragen. Nutze auch dort verschiedene Farben und Symbole.

5. Zum Schluss die ToDo Liste

Und erst jetzt mache ich mir meine ToDo Liste. Die ganze Vorarbeit lohnt sich! Ich weiss, warum ich etwas mache, ich habe einen ersten Überblick und nutze meine Kreativität. Wenn du ToDo Listen erstellst, solltest du ein paar Dinge beachten, wie z.B. genügend Zeit für einzelne Aufgaben einzuplanen. Mehr dazu findest du in meinem Blogbeitrag Not-To-Do Liste.

Was machst du, um Spaß in deine Planung zu bringen? Welche Tipps gibts du anderen kreativen, intuitiven Entrepreneueren?

Teile deine Erfahrungen – Gemeinsam kommen wir vorwärts.

Foto: DeathtoStock

Miss Bizzy

Alexandra Abbrederis-Simpson. Gründerin und Autorin "Miss Bizzy-Prinzip"

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